kunstvermittlung/veranstaltungen

P R O G R A M M

 Bitte beachten Sie:

Die Bedingungen, unter denen die Veranstaltungen durchgeführt werden, können sich entsprechend der epidemischen Lage verändern. Achten Sie bitte auf Hinweise unserer Internetseite und informieren Sie sich im Vorfeld gerne telefonisch bei uns.

Bei allen Veranstaltungen bitten wir um eine Anmeldung:

Tel.:04221 – 14 13 2, oder E-Mail: info@staedtische-galerie-delmenhorst.de

Mittwoch, 24. November 2021
WELT AUS DEN FUGEN
Der Freundeskreises Haus Coburg e.V. zu Gast in der Kunsthalle Emden

Die Kunsthalle Emden zeigt derzeit eine eindrucksvolle Ausstellung, in deren Mittelpunkt die Werke der Künstler Josef Scharl, Hanns Ludwig Katz & Franz Radziwill stehen. Sie sind alle in den 1890er Jahren geboren und im Obrigkeitsstaat des Deutschen Kaiserreichs aufgewachsen. Sie teilen die Kollektiverfahrung des Ersten Weltkrieges, die politisch unruhigen Zeiten der Weimarer Republik und das Aufkommen des Nationalsozialismus. Sie zogen unterschiedliche Konsequenzen: Katz flüchtete als jüdischer Künstler nach Südafrika, Scharl emigrierte in die USA, Radziwill trat in die NSDAP ein.

Diese Fahrt ist bereits ausgebucht, keine Anmeldungen mehr möglich.

Mittwoch, 24. November 2021
DEMENTIA & ART
Ein digitales Gespräch mit Matilda Felix über Portraits aus der Sammlung der
Städtischen Galerie

Was erzählen uns Portraits? Wenn Maler wie Fritz Stuckenberg oder Josef Pollak ihre Mitmenschen oder sich selbst portraitieren, liefern sie nicht nur ein Abbild. Sie bieten Hintergrundinformationen von den Dargestellten, von ihrem Wesen und Vorlieben. Wie begegnen wir diesen Bildnissen heute, was lesen wir aus den Gesichtszügen oder der Malweise. Ein Angebot für dementiell veränderte Menschen, in Kooperation mit Ines Schepker, Rote Kreuz Stift.

Freitag, 26. November 2021, 19 Uhr
BILDHAUERINNEN: DIE ERSTE GENERATION
Vortrag von Dr. Julia Wallner, Direktorin Georg Kolbe Museum Berlin 

Die in der Städtischen Galerie Delmenhorst mit mehreren Arbeiten vertretene Bildhauerin Marianne Mangels gehört zu der ersten Generation von jungen Frauen, die sich in Deutschland professionell als Bildhauerinnen betätigten. Erst 1918 wurden Frauen an den staatlichen Kunstakademien zugelassen, vormals galt insbesondere die Bildhauerei als eine den Männern vorbehaltene Domäne der Kunst. In der Weimarer Republik setzte eine Emanzipationsbewegung ein, die alle gesellschaft­lichen Bereiche umfasste und auch in der Kunst große Veränderungen einleitete. Zahlreiche Frauen ließen sich als Bildhauerinnen ausbilden und fanden mit ihren Arbeiten international auf Ausstellungen, in Museen und am Kunstmarkt Gehör. Marianne Mangels zählte zu den ersten Schülerinnen von Milly Steger, die sich als Künstlerin insbesondere der Förderung von Frauen verschrieben hatte und sich deshalb früh im Verein Bildender Künstlerinnen engagierte. Der Vortrag geht dem Wirken einer Gruppe von Bildhauerinnen nach, die in der Weimarer Republik Furore machten und im Nachkriegsdeutschland in Vergessenheit gerieten.

Kosten: 5€

Dieser Vortrag wird unter 2G-Regeln durchgeführt, die Zahl der Teilnehmenden ist auf 25 Personen beschränkt. Nur geimpfte oder genesene Personen können teilnehmen, bringen Sie bitte einen entsprechenden Nachweis mit und melden Sie sich telefonisch oder per
E-Mail an.

Samstag, 27. November 2021, 11 bis 14 Uhr
AUS ALT MACH NEU!
Ein Kinderworkshop mit Katrin Seithel

Im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung organisiert das Haus Coburg einen Papierschöpf-Workshop für Kinder ab 6 Jahren, nach dem Motto: Wir gemeinsam für weniger Abfall – unsere Gemeinschaft für mehr Nachhaltigkeit! Wir experimentieren mit Altpapier und weiteren Naturmaterialien wie Blüten, Zwiebelschalen, Gräser, Kaffeesatz und Wollresten und schöpfen unser eigenes buntes Papier.

Kosten: 2€

Max. 8 Teilnehmer:innen, bitte melden Sie Ihr Kind bis zum 25. November telefonisch oder per E-Mail an.

Mittwoch, 1. Dezember 2021, 11 Uhr
SCHÄTZE AUS DEM DEPOT – entfällt
Kunst / Früh / Stück mit Matilda Felix

Eine Sammlungspräsentation zeigt nie alles. Immer gibt es Werke, die nicht in das kuratorische Konzept passen aber gerade deswegen bemerkenswert sind. Was ist diesmal zu Unrecht durch das Raster gefallen? Matilda Felix zeigt Kunstwerke aus dem Depot, die sie beeindrucken und beschäftigen.

Kosten: 5€ (zzgl. Eintritt)

Donnerstag, 2. Dezember 2021, 19 Uhr
EINE SAMMLUNG ENTSTEHT – verlegt auf den 15. Januar 2022
Ein Gespräch mit Barbara Alms über ihr neues Buch „Die gleißenden Gipfel“ und ihre Sammlungstätigkeit am Haus Coburg

Das Haus Coburg ist Vielen als umtriebiges Ausstellungshaus ein Begriff, in dem wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und innovative Vermittlungsformate an der Tagesordnung sind. Seit 1974 entsteht im Haus Coburg aber auch eine städtische Kunstsammlung, die inzwischen etwa 2000 Werke umfasst. Anlass zum Kunsterwerb sind häufig Ausstellungen, in denen herausragende Werke für die Sammlung gesichert werden können. Darüber hinaus gibt es Schwerpunkte im Bestand der Galerie, die durch die jeweilige Galerieleitung forciert wurden. Barbara Alms leitete die Städtische Galerie von 1989 bis 2010. Sie hat in diesen Jahren nicht nur junge Künstlerinnen und Künstler präsentiert, sondern auch wichtige Ausstellungen zur Kunst der Moderne realisiert und in diesem Bereich zahlreiche Werke erworben. Dass wir in der aktuellen Sammlungsausstellung „60 Jahre Kunst im Haus Coburg“ einen Blick auf die Pariser und Berliner Kunstszenen der 1910er Jahre werfen können, ist ihrer Sammlungsinitiative zu verdanken.

Wie ihr das gelungen ist, auf welche Künstlerinnen und Künstler sie sich konzentriert hat und mit welchen Provenienzen die Werke nach Delmenhorst gekommen sind, davon wird Barbara Alms in einem Gespräch mit der aktuellen Galerieleitung, Matilda Felix, berichten.

Kosten: 5€

Diese Veranstaltung wird unter 2G-Regeln durchgeführt, die Zahl der Teilnehmenden ist auf 25 Personen beschränkt. Nur geimpfte oder genesene Personen können teilnehmen, bringen Sie bitte einen entsprechenden Nachweis mit und melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail an.

Donnerstag, 9. Dezember 2021, 19 Uhr
JACOBA VAN HEEMSKERCK – „KUNST IST MEIN LEBEN“ (1915)
Vortrag von Luisa Fink, Museen Stade
Den Vortrag können Sie kostenfrei online verfolgen. Schreiben Sie uns dafür eine E-Mail: info@staedtische-galerie-delmenhorst.de

Jacoba van Heemskerck (1876–1923) hat in weniger als zwei Jahrzehnten ein kraft­volles Œuvre geschaffen, das Gemälde, Holzschnitte, Mosaike und Glasarbeiten umfasst. Zu Lebzeiten steht die niederländische Künstlerin – genau wie Fritz Stuckenbeg – im Zentrum der Avantgarde und der STURM Bewegung um Herwarth und Nell Walden in Berlin. Nach Oskar Kokoschka ist sie die meist gezeigte künst­lerische Position. Bald nach ihrem Tod gerät sie jedoch in Vergessenheit, so wie viele Künstlerinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die erst langsam wiederentdeckt wurden und immer noch werden. Der Vortrag stellt das Werk einer der spannendsten Künstlerinnen der Moderne vor.
Luisa Fink, Kuratorin der Museen Stade, konzipierte die dort aktuell präsentierte Überblicksschau zu Jacoba van Heemskerck und bietet eine Entdeckungsreise zum Œuvre der Künstlerin.

Kosten: 5€

Dieser Vortrag wird unter 2G-Regeln durchgeführt, die Zahl der Teilnehmenden ist auf 10 Personen beschränkt. Nur geimpfte oder genesene Personen können teilnehmen, bringen Sie bitte einen entsprechenden Nachweis mit und melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail an.

Mittwoch, 15. Dezember 2021, 11 Uhr
SCHÄTZE AUS DEM DEPOT – entfällt
Kunst / Früh / Stück mit Eugenia Kriwoscheja

Eine Sammlungspräsentation zeigt nie alles. Immer gibt es Werke, die nicht in das kuratorische Konzept passen aber gerade deswegen bemerkenswert sind. Was ist diesmal zu Unrecht durch das Raster gefallen? Eugenia Kriwoscheja zeigt Kunstwerke aus dem Depot, die sie beeindrucken und beschäftigen.

Kosten: 5€ (zzgl. Eintritt)

Mittwoch, 12. Januar 2022, 14 Uhr
ULLA LANGES AUSSTELLUNGSRUNDGANG
Von den „60 Jahren Kunst im Haus Coburg“ war Ulla Lange 52 Jahre dabei. 1969 kam sie von Frankfurt a.M. nach Delmenhorst und hat die Politik und Kultur in dieser Stadt nicht nur miterlebt, sondern mitgestaltet. Ihre Sicht auf die Geschichte der städtischen Kunstsammlung und die aktuelle Präsentation erfahren Sie bei einem gemeinsamen Rundgang.

Kosten: 5€ (zzgl. Eintritt)

Samstag, 8. Januar 2021, 14:00 bis 16:00
SELBST_BILD_RAUM
Ein Workshop für Personen ab 10 Jahren mit Wiebke Rolfs

Ein junger Mann, umgeben von Blumen und Pastellfarben. Welchen Hintergrund würdest du wählen? Inspiriert von Selbstporträts in der aktuellen Ausstellung setzen wir uns mit empowerment und Selfies auseinander. Freut euch auf Collagieren, Malen, Stempeln …
Hinweis: Bringt bitte ein ausgedrucktes Selfie (gerne etwas größer) zum Workshop mit.

Kosten: 2€

Max. 8 Teilnehmer:innen, wir bitten um eine telefonisch  Anmeldung, oder per E-Mail bis zum 06. Januar 2022.

 

 

Fritz Stuckenberg, Selbstbildnis, um 1909, Sammlung Haus Coburg
Dr. Julia Wallner, Direktorin Georg Kolbe Museum Berlin
Arbeiten mit Naturmaterialien, Kinderworkshop mit Katrin Seithel 2020 © Haus Coburg
Barbara Alms
Jacoba van Heemskerck, Komposition, 1920/21, Sammlung Haus Coburg
Einblick ins Depot © Haus Coburg
Ulla Lange beim Ausstellungsrundgang 2016 © Haus Coburg

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