Ausstellungen



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Postkarte „Alt-Delmenhorst“, Jürgen Gaffkus



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Haus Coburg, Gartenansicht mit Pergola, um 1911



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Städtische Galerie Delmenhorst
Foto: Jens Weyers















Zeittafel

1904 Dr. Hermann Coburg (1861-1934) und seine Ehefrau Annita (geb. Hengst) lassen den jungen Bremer Architekten Heinz Stoffregen (1879-1929) eine Bürgervilla und Arztpraxis für das Eckgrundstück Fischstraße / Friedrich-Ebert-Allee planen.

1905 Zur Taufe seiner Tochter Dorothea am 19. März 1905 laden die Coburgs erstmals Gäste in ihre gerade fertiggestellte Villa ein. Die Kinder Hermann, Dorothea, Anita und Marga wachsen in Haus Coburg auf. Schon kurz nach Eröffnung seiner Praxis in den neuen Räumlichkeiten übernimmt Dr. Hermann Coburg sen. die Rolle des Fabrikarztes der Hanseatischen Jutespinnerei, später auch die Funktion des leitenden Arztes des Krankenhauses an der Stedinger Straße, das von der Norddeutschen Wollkämmerei betrieben wird.

1934 Dr. Hermann Coburg jun. (1903-1979) übernimmt am 1. Mai 1934 Haus und Praxis. Ein Jahr später heiratet er Ingeborg Sommerlad. Ihre vier Kinder Inge, Hermann, Adolf und Carin werden in Haus Coburg groß.

1961 Dr. Hermann Coburg eröffnet in seinem Privathaus die Galerie „pro arte“, in der er bis zum Verkauf des Hauses 67 Ausstellungen zeigte.

1971 Zum Ausbau der Nord-Süd-Tangente (heute Friedrich-Ebert-Allee) erwirbt die Stadt den Vorgarten des Coburg’schen Besitzes.

1973 Verkauf des Anwesens an die Stadt Delmenhorst

1974 Am 17. Mai 1974 eröffnet die Städtische Galerie Delmenhorst mit der kulturhistorischen Ausstellung „Profitopolis“. Dr. Hans Stephan (1910-1993) ist Gründungsdirektor der Galerie.

1989 Barbara Alms (*1945) übernimmt die Leitung des Hauses.

1992 Gründung des Freundeskreis Haus Coburg e. V.

1998 Eröffnung der Remise als professionelle Ausstellungsräumlichkeiten

1999 Renovierung der Villa

2010 Dr. Annett Reckert (* 1967) übernimmt die Leitung des Hauses.

2016/2017 Fassadenrenovierung von Villa und Remise.